Lopar ist eine Ortschaft im Nordwesten der Insel Rab, 6 km nördlich von Supetarska Draga und 14 km von der Altstadt Rab entfernt. Auf der gleichnamigen Halbinsel erstreckt sich nordwestlich die Bucht Lopar und südöstlich die Bucht Crnika/San Marino mit einem 2000 m langen Sandstrand mit Kiefernwald. Die Hauptbeschäftigungen sind Landwirtschaft, Tierzucht, Fischen und natürlich der Tourismus. Der Ort liegt an der lokalen Verkehrsstraße, die Lopar mit der Hauptverkehrsstraße verbindet, welche über die ganze Insel Rab führt. Die Fährverbindungen vom Hafen Lopar verbinden die Insel Rab mit Senj am Festland und Baska auf der Insel Krk. Der Ort hat seinen Namen nach der Marienkirche erhalten (sta Maria Neopari), die bereits im 16. Jh. erwähnt wird. Am Kap Punta Zidine sieht man Mauerreste antiker Wehranlagen. Der Sage nach wurde der legendäre Gründer der Republik San Marino, der Steinmetz Marin, in Lopar geboren.
Lopar ist der abgelegenste Ort auf der Insel Rab. Neben dem reichen und fruchtbaren Tal ist Lopar von 22 Sandstränden umgeben. Der bekannteste Sandstrand ist 2 km lang – Paradiesstrand genannt. Feinster Sand, ganz seichtes, kristallklares, warmes Meerwasser, sowie Pinienwälder, die Schutz und Schatten bieten und besonders anziehend für Gäste mit Kleinkindern sind. Die anderen Strände – Sahara, Ciganka und Stolac sind überwiegend Ziele der FKK-Anhänger. Unweit des Paradiesstrandes ist ein großes Sportzentrum mit unterschiedlichen Sportmöglichkeiten and Land, wie Tennis, Fußball, Basketball, Volleyball, Boccia, Minigolf, Tischtennis und auf Wasser wie Wasserski, Jetski, Parasailing, Bananaboot, Windsurfen. Des weiteren bietet sich an: an Fischerausflügen teilnehmen oder Spaziergänge in der Natur machen. Den in Richtung Goli otok und Sveti Grgur blickenden, nordöstlichen Teil kennzeichnen Klippen. Lopar ist auch wegen eines Naturphänomens bekannt: der Unterwasserhöhle “Medova buža”, der Heimat der Mittelmeer-Mönchsrobbe. Es ist interessant zu erwähnen, daß dort internationale Hochzeiten organisiert werden.
